50m KK-Pistole oder Freie Pistole
Das Wettbewerbsprogramm umfasst 60 Einzelschüsse in einer Zeit von 90 Minuten auf Papierscheiben. Bei elektronischen Anlagen beträgt die Schießzeit 75 Minuten. Vor dem ersten Wettbewerbsschuss steht dem Sportler ein Probezeit von 15 Minuten zur Verfügung, in der er eine beliebige Anzahl an Probeschüssen abgeben darf.
Die 50m Pistole wird auch als „Freie Pistole“ bezeichnet, und zwar, weil sie von beschränkenden Regeln wie Abzugsgewicht, Waffengewicht, Abmessungen und Griffgestaltung befreit ist, lediglich das Kaliber wird mit 5,6 mm (.22 lfb) vorgegeben. Typisch für die 50m Pistole ist ein sehr niedriges Abzugsgewicht und ein sorgfältig an die Hand angepasster „orthopädischer“ Griff, der die ganze Hand (nicht aber das Handgelenk!) umschließt, um das „Verwackeln“ beim Abziehen zu vermindern sowie ein sehr langer Abstand zwischen Kimme und Korn, was das exakte Zielen begünstigt. Geschossen wird auf 50m stehend frei oder stehend aufgelegt, auf die 50m Pistolenscheibe und der höchste erzielbare Wert ist eine 10.
In den Jahren 1982 – 1988 war eine Mannschaft des SV Weiz sehr erfolgreich auf Bezirks- und Landesebene. Hans Hierzer schaffte es sogar bis zur Olympiade in Seoul 1988.
Der Schießstand in Greith ist wieder für diese Disziplin eingerichtet.
Weitere Informationen unter: https://www.stmk-lsb.at/2022/01/20/feuerpistole/